James Murdoch gibt weiteren Aufsichtsratsposten auf
veröffentlicht am 19.03.2012 09:34 Uhr in TV/RadioJames Murdoch (Foto), Sohn von Medienmogul Rupert Murdoch, gibt jetzt auch seinen Aufsichtsratsposten beim britischen Auktionshaus Sotheby’s auf. Laut Financial Times hat das Auktionshaus mitgeteilt, dass Murdoch bei den nächsten Wahlen zum Board am 8. Mai nicht mehr zur Verfügung steht. Mit diesem Schritt will Murdoch offenbar klarstellen, dass er sich künftig ganz auf das TV-Geschäft der News Corp. konzentrieren möchte. Erst im Januar hatte Murdoch seinen Aufsichtsratsposten beim Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline und im vergangenen Monat bei der britischen News-Corp.-Zeitungstocher News International niedergelegt. Allerdings hatte die Aktionärsgruppe CtW Murdoch zuvor aufgefordert, seinen Aufsichtsratssitz niederzulegen und damit gedroht, auf der Aktionärsversammlung von Sotheby’s Stimmen gegen ihn zu sammeln.
Financial Times
BBC und ORF planen iTunes-Konkurrenten
veröffentlicht am 16.03.2012 11:31 Uhr in TV/RadioDer britische TV-Sender BBC hat die seit Tagen kursierenden Mediengerüchte bestätigt, an einer kostenpflichtigen Abrufplattform für Bewegtbildinhalte zu arbeiten. Codename des Projekts sei "Barcelona". Auch beim österreichischen Staatsfernsehen ORF arbeitet man an einem ähnlichen Angebot, ARD und ZDF haben die neue Einnahmequelle ebenfalls schon für sich entdeckt. Skrupel, Inhalte, für die Nutzer bereits Rundfunkgebühren zahlen mussten, über das Internet doppelt abzukassieren, haben die Betreiber nicht. Für BBC- und ORF-Produktionen auf DVD mussten die Kunden bislang ja auch extra bezahlen, so die Erklärung.
DerStandard.at
Amazon und Discovery Communications kooperieren
veröffentlicht am 15.03.2012 12:12 Uhr in TV/RadioDiscovery Communications stattet Amazons Video-on-Demand-Dienst mit neuen Inhalten aus. Ähnlich wie im Rahmen des im Dezember unterzeichneten Abkommens mit Netflix sollen Mitglieder von Amazons Aboflatrate Prime künftig Zugang zu Sendungen aus dem Discovery Channel, TLC, Animal Planet, Investigation Discovery und dem Science- und Military-Channel bekommen. Highlights dieser Kanäle sind "Dirty Jobs", "Say Yes To The Dress" und "Whale Wars". Die Inhalte können über Desktop-PCs, internetfähige Fernseher und dem Amazon-Tablet Kindle Fire abgerufen werden.
Mashable.com
Endemol vor Umstrukturierung
veröffentlicht am 14.03.2012 14:25 Uhr in TV/RadioDie Gläubiger der hoch verschuldeten TV-Produktionsfirma Endemol haben laut Financial Times einem Deal zugestimmt, der eine Restrukturierung des Unternehmens einleiten könnte. Dabei dürfte die Investmentfirma Apollo Global Management künftig größter Anteilseigner werden. Bislang hatte die Barclays Bank, größter Gläubiger des Unternehmens, sich gegen eine Restrukturierung gewehrt, bei der die Gläubiger lediglich Gesellschaftsanteile statt Cash erhalten. Nun verkauft die Bank aber offenbar die gesamten Ansprüche an Apollo. Bei einer folgenden Umstrukturierung käme Apollo auf einen Kapitalanteil von 28 Prozent. Die Schulden von Endemol würden durch den Deal um 80 Prozent auf 550 Millionen Euro sinken. Der Unternehmensanteil der bisherigen Gesellschafter läge künftig unter 50 Prozent.
Financial Times
BBC plant iTunes-Konkurrenten
veröffentlicht am 09.03.2012 13:03 Uhr in TV/RadioDer britische Fernsehsender BBC arbeitet unter dem Projektnamen "Project Barcelona" an einer Online-Plattform im Stile von iTunes, über die Internet-Nutzer BBC-Inhalte auf einer Download-to-own-Basis für umgerechnet 2,25 Euro pro Sendung kaufen können. Verhandlungen mit unabhängigen TV-Produzenten laufen bereits. Diese zeigen sich dem Vernehmen nach auch interessiert, über den Dienst neue Einnahmequellen erschließen zu können, seien aber noch unsicher im Hinblick auf das Beteiligungsmodell, Exklusivität und mögliche Kannibalisierung von DVD-Verkäufen.
PaidContent.org
Ofcom leitet Untersuchungen gegen BSkyB-Eigner ein
veröffentlicht am 09.03.2012 10:50 Uhr in TV/RadioSind James Murdoch und News Corp "angemessene und geeignete" Eigentümer der BSkyB-Lizenz? Mit dieser Frage beschäftigt sich jetzt der unabhängige britische Telekommunikationsregulierer Ofcom und hat eine offizielle Untersuchung eingeleitet. Anlass ist der Abhörskandal des inzwischen eingestellten News-Corp-Boulevardblattes "News of the World". James Murdoch, Vorstandsvorsitzender von BSkyB, und News Corp halten 39,1 Prozent der Anteile an dem britischen Satelliten-Broadcaster.
Reuters.com
NBC Sports verdoppelt digitale Werbeeinnahmen zur Olympiade
veröffentlicht am 08.03.2012 09:24 Uhr in TV/RadioZur Olympiade 2008 in Peking investierten US-Marketer rund 25 Millionen US-Dollar für digitale Werbung auf der Website des Sportsenders NBC Sports. In diesem Jahr sind die Einnahmen schon jetzt, vier Monate vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in London, doppelt so hoch, erfuhr das Online-Portal PaidContent aus informierten Kreisen. Insgesamt hat NBC Sports bislang Werbeplätze im Wert von rund 900 Millionen US-Dollar verkauft. Der Online-Anteil an den Gesamteinnahmen liegt damit bei 5,5 Prozent.
PaidContent.org
Spekulationen: Amazon wird TV-Produzent
veröffentlicht am 08.03.2012 08:00 Uhr in TV/RadioWitz oder Ernst: Das Online-Warenhaus Amazon sorgt mit der Berufsbezeichnung eines neuen Topmanagers auf dem Karrierenetzwerk Linked-In für eifrige Spekulationen in der Branche. Dort schrieb sich Joe Lewis, der zuvor in der Produktion von 20th Century Fox tätig war, als "Vice President Production Amazon Studios" ein. Die Stelle gibt es derzeit offiziell nicht. Brancheninsider schlussfolgern daraus, dass Amazon in Kürze in die Produktion eigener TV-Inhalte einsteigen wolle. Amazon lehnt jede Stellungnahme dazu ab. Die Titelbezeichnung von Lewis auf Linked-In indes ist inzwischen verschwunden.
Fortune
US-Sender und Zeitungen fordern neue Eigentümerregelung
veröffentlicht am 07.03.2012 11:14 Uhr in TV/RadioFernsehsender und Zeitungsverlage in den USA haben jetzt von der Medienbehörde Federal Communications Commission (FCC) eine Änderung der Regelung gefordert, nach der der Besitz sowohl einer Tageszeitung als auch eines TV-Senders im gleichen Verbreitungsgebiet untersagt ist. Die FCC hatte im Dezember vorgeschlagen, diese Regelung aus dem Jahr 1975 in Teilen aufzuheben. Damit würden zugleich einige bereits bestehende Sonderregelungen für Top-Märkte wie New York allgemein festgeschrieben. Medienunternehmen können bis zum 3. April ihre Standpunkte bei der FCC einreichen. Die National Association of Broadcasters und die Newspaper Association of America hatten in einer Mitteilung Anfang der Woche erklärt, die bestehenden Regelungen seien veraltet und würden Tageszeitungen und TV-Stationen in einer zunehmend fragmentierten Medienlandschaft in ihrer Wettbewerbsfähigkeit einschränken.
Adweek
US-Sender verkennen Potenzial von Video-on-Demand
veröffentlicht am 06.03.2012 10:52 Uhr in TV/RadioWerbefinanzierte Video-on-Demand-Angebote (VoD) führen gegenwärtig in den USA noch ein Schattendasein und sind für die Sender bislang auch finanziell nicht attraktiv. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Marktforschungsunternehmens The Diffusion Group (TDG). Danach haben die rund 50 Millionen US-Haushalte, die VoD nutzen können, im Jahr 2010 etwa 3,6 Milliarden Stunden VoD-Programme angesehen. Dies sind lediglich 2,4 Prozent des gesamten Fernsehkonsums. Besonders wenig genutzt werden dabei VoD-Angebote der werbefinanzierten Free-TV-Sender. Ihre Erlöse aus der VoD-Nutzung liegen folglich bei jährlich nur 150 Millionen Dollar. The Diffusion Group geht dagegen von einem Einnahme-Potenzial von sechs Milliarden Dollar aus. Für die geringe VoD-Nutzung machen die Marktforscher drei Gründe aus: Erstens bieten die Sender selten aktuelle und attraktive Programme als VoD an. Zweitens werden die Angebote der VoD-Plattformen nicht ausreichend promotet. Und drittens gibt es bislang kein effektives System, um die Werbekontakte zu messen.
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Welche Kampagnen wollen wir in Cannes sehen?
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