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Disney legt ausgezeichnete Quartalszahlen vor

Disney legt ausgezeichnete Quartalszahlen vor

veröffentlicht um 12:14 Uhr in TV/Radio

Die Walt Disney Company meldet für das erste Quartal ihres Geschäftsjahrs 2011/2012, das am 31. Dezember endete, glänzende Ergebnisse: Zwar stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal nur um ein Prozent auf 10,8 Milliarden Dollar, der Reingewinn legte jedoch um zwölf Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar zu. Verantwortlich für das gute Ergebnis sind vor allem die Sparten TV und die Vergnügungsparks. So verbesserte die Media Network Group, zu der das TV-Network ABC sowie mehrere Kabelkanäle gehören, den Umsatz um drei Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar, während der operative Gewinn um zwölf Prozent auf fast 1,2 Milliarden anstieg. Der Umsatz bei den „Parks and Resorts“ stieg auf 3,2 Milliarden Dollar, beim Gewinn gab es hier sogar ein Plus von 18 Prozent auf 553 Millionen Dollar. Der Umsatz der Filmstudios fiel dagegen um 16 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar, gleichzeitig nahm aber der operative Gewinn um zehn Prozent auf 413 Millionen Dollar zu.

 Los Angeles Times
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Disney und Univision planen gemeinsamen News-Kanal

Disney und Univision planen gemeinsamen News-Kanal

veröffentlicht am 07.02.2012 14:43 Uhr in TV/Radio

Die Walt Disney Company und der spanischsprachige TV-Konzern Univision planen offenbar in den USA den Launch eines gemeinsamen englischsprachigen Nachrichtenkanals. Der neue 24-Stunden-Kanal würde in Konkurrenz treten zu Fox News von der News Corporation, CNN von Time Warner und MSNBC von Kabelgigant Comcast. Univision betreibt in den USA ein spanischsprachiges TV-Network, das inzwischen hinter ABC, NBC, CBS und Fox zum fünftgrößten US-Network avancierte. Zudem hat der Konzern für das Frühjahr den Start eines spanischsprachen News-Kanals angekündigt. Der geplante englische Nachrichtenkanal könnte auf die Ressourcen von ABC News zurückgreifen, der Nachrichten-Unit des Senders ABC, der zum Disney-Konzern gehört. Zielgruppe dürften die Einwanderer der zweiten und dritten Generation sein, die bereits überwiegend Englisch sprechen.

 Los Angeles Times
Britische Sender wollen Kamera-Verbot bei Prozessen kippen

Britische Sender wollen Kamera-Verbot bei Prozessen kippen

veröffentlicht am 07.02.2012 08:14 Uhr in TV/Radio

Die britischen TV-Sender BBC, ITN und Sky intensivieren ihre Kampagne, das Verbot von Fernsehkameras bei Gerichtsverhandlungen zu kippen. So haben die Sender jetzt einen gemeinsamen Brief an die drei großen Parteien im britischen Parlament gerichtet, in dem sie eine entsprechende Änderung der Gesetzgebung fordern. Justizminister Ken Clarke hatte bereits im September vergangenen Jahres angeregt, das Verbot von TV-Kameras aufzuheben, „um die Transparenz und das allgemeine Verständnis für die Prozessabläufe zu verbessern“. Wie es in dem Schreiben heißt, seien sich die Sender durchaus bewusst, „dass es Grenzen dafür gibt, was übertragen werden kann“. Es sei selbstverständlich Sache des Richters zu entscheiden, was gezeigt werden kann und was nicht.

 Journalism.co.uk
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ORF verschiebt Testbetrieb für Digitalradio

ORF verschiebt Testbetrieb für Digitalradio

veröffentlicht am 06.02.2012 10:52 Uhr in TV/Radio

Auch in Österreich kommt die Einführung des Digitalradios nicht richtig voran. Wie die Tageszeitung Die Presse berichtet, hat jetzt die Technik-Sendertochter des ORF, die Österreichische Rundfunksender GmbH (ORS), einen für das Frühjahr geplanten Testbetrieb im Raum Wien abgesagt. Man wolle erst einmal abwarten, wie DAB+ im deutschen Markt angenommen wird, heißt es. „Nach wenigen Monaten lässt sich noch nicht sagen, ob das ein Erfolg wird oder nicht“, erklärte ORF-Radiodirektor Karl Amon gegenüber der Zeitung. Das Weihnachtsgeschäft sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Alfred Grinschgl, der für den Fachbereich Medien zuständige Geschäftsführer des Rundfunk- und Telekom-Regulators RTR, sagte, dass er „kein Land in Europa“ sehe, wo Digitalradio „erfolgreich funktioniert“.

 Die Presse
Super Bowl sorgt für Rekordverkauf von Großbildfernsehern

Super Bowl sorgt für Rekordverkauf von Großbildfernsehern

veröffentlicht am 06.02.2012 08:07 Uhr in TV/Radio

Der Super Bowl am vergangenen Sonntag, das Finale der American-Football-Profiliga National Football League, hat im Vorfeld für einen gewaltigen Absatz von HDTV-Großbildfernsehern gesorgt. Etwa zehn Prozent der Fernsehverkäufe finden in den USA in den zwei Wochen vor dem Super Bowl statt, in diesem Jahr wird mit einem noch besseren Ergebnis gerechnet. Wie der Verband der US-Einzelhändler, die National Retail Federation, mitteilt, dürften etwa 5,1 Millionen Geräte verkauft worden sein. Im vergangenen Jahr waren es 4,5 Millionen, 2010 rund 3,6 Millionen. Die Elektronik-Einzelhändler hatten in den vergangenen Wochen die Preise für Großbildfernseher nochmals gesenkt und Extras wie kostenlose Lieferung und Installation angeboten.

 Los Angeles Times
Marks & Spencer launcht Marketing-App für Smart TV

Marks & Spencer launcht Marketing-App für Smart TV

veröffentlicht am 03.02.2012 09:15 Uhr in TV/Radio

Die Handelskette Marks & Spencer will in Zukunft über Web-TV stärker mit ihren Kunden interagieren. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen eine App mit Markeninhalten für Samsungs Web-TV-Modelle "Smart-TV" gelauncht. "Das ist eine Gelegenheit für M&S und Samsung, mehr darüber zu erfahren, was Kunden mit vernetzten TV-Inhalten tun. Wir beobachten, dass die Zahl der Kunden, die bequem von ihrem Sofa aus shoppen, steigt. Daher gibt es definitiv eine Verknüpfung zwischen Fernseher und Handel", sagt Sienne Veit, Leiterin für Mobile, Forschung und Entwicklung neuer Kanäle bei M&S. In der App können TV-Zuschauer Video-Inhalte von M&S abrufen, darunter Ratschläge, Trends, Anleitungen und Einkaufsführer zum Lebensmittel-, Non-Food- und Fashion-Sortiment. Käufe können über die App zunächst nicht realisiert werden, sollen aber für die Zukunft machbar werden.

 Brandrepublic
Warner will gegen EMI-Verkauf „mit allen Mitteln kämpfen“

Warner will gegen EMI-Verkauf „mit allen Mitteln kämpfen“

veröffentlicht am 01.02.2012 12:02 Uhr in TV/Radio

Die Warner Music Group will gegen den geplanten Verkauf des britischen Musik-Labels EMI an die Universal Music Group und Sony ATV „mit allen Mitteln kämpfen“. Dies erklärte Edgar Bronfman, der scheidende Chairman der Warner Music Group, auf einer Medien-Konferenz im kalifornischen Dana Point. Bronfman hatte im vergangenen Jahr selbst noch versucht, das Musikgeschäft von EMI zu übernehmen, war dann aber von Universal überboten worden, das 1,9 Milliarden Dollar für EMI Music zahlen will. Das Verlagsgeschäft mit den Musik-Verwertungsrechten ging an Sony ATV, einer Tochter der Sony Corp. für 2,2 Milliarden Dollar. Laut Bronfman sei der Deal „gefährlich“, da durch die entstehende Marktkonzentration Innovationen verhindert und die Musiker-Tantiemen gesenkt werden könnten. Derzeit wird der geplante Deal von den Wettbewerbsbehörden in Europa und den USA geprüft, dieser Prozess dürfte noch mehrere Monate in Anspruch nehmen. Bislang haben die Wettbewerbsschützer öffentlich noch keine Bedenken gegen die geplante Transaktion geäußert.

 Los Angeles Times
John de Mol will neuartige „hybride TV-Show“ starten © Talpa Media

John de Mol will neuartige „hybride TV-Show“ starten

veröffentlicht am 31.01.2012 09:43 Uhr in TV/Radio

Der TV-Produzent und Erfinder von „Big Brother“, John de Mol (Foto), will gemeinsam mit der Universal Music Group die „erste hybride Gameshow/Talent-Show“ launchen. Wie der Guardian berichtet, hat de Mols Produktionsfirma Talpa Media dazu einen weltweit gültigen Vertrag für die Show mit dem Titel „The Winner is...“ unterzeichnet. Offenbar befindet sich de Mol bereits in Verhandlungen mit TV-Sendern, die die Show ausstrahlen wollen. Es handelt sich um eine wöchentliche, 90-minütige Sendung, in der jeweils zwei Sänger in einem „Duell“ gegeneinander antreten. Die Jury besteht aus 100 Zuschauern und einem Musik-Experten. Der Gewinner einer Duell-Runde erhält einen Geldbetrag, der mit jeder weiteren gewonnenen Runde anwächst. Die beiden Kontrahenten können aber auch untereinander aushandeln, wer in die nächste Runde geht. Außerdem haben sie die Option, das gewonnene Geld zu nehmen und auszusteigen. Für de Mol handelt es sich bei der Show zu 75 Prozent um einen Gesangswettbewerb und zu 25 Prozent um eine Gameshow.

 The Guardian
100 Millionen Dollar für Top-Manager von Viacom

100 Millionen Dollar für Top-Manager von Viacom

veröffentlicht am 30.01.2012 09:52 Uhr in TV/Radio

Die Top-Manager des amerikanischen Medienkonzerns Viacom (MTV, Comedy Central, Paramount Pictures) gehören weiterhin zu den bestbezahlten Managern der Medienbranche. Sumner Redstone, der 88-jährige Chairman des Konzern, strich im vergangenen Geschäftsjahr Zahlungen in Höhe von 21 Millionen Dollar ein, fast sechs Millionen mehr als im Jahr zuvor. Deutlich getoppt wurde dies allerdings von CEO Philippe Dauman: Gehalt, Aktienanteile und Boni summieren sich bei ihm auf 43 Millionen Dollar. Für ihn möglicherweise aber ein eher enttäuschendes Jahr, denn 2010 konnte er noch 84,5 Millionen Dollar einsacken. Die Vergütungen für COO Thomas Dooley summieren sich auf immerhin 34 Millionen Dollar. Damit erhielten die drei Top-Manager im vergangenen Jahr zusammen Vergütungen in Höhe von rund 100 Millionen Dollar.

 Los Angeles Times
ORF-Freie verlangen mehr Geld

ORF-Freie verlangen mehr Geld

veröffentlicht am 26.01.2012 14:00 Uhr in TV/Radio

„Mehr Geld und Anstellung für die, die wie Angestellte arbeiten“ – das fordern die freien Mitarbeiter des österreichischen öffentlich-rechtlichen TV-Senders ORF. Vor allem Radiojournalisten verlangen demnach mehr Honorar. Aktuell erhalten sie für einen sechsminütigen Beitrag rund 100 Euro brutto. Beim Bayerischen Rundfunk in Deutschland würden 320 Euro dafür bezahlt. Eine 30-minütige Ö1-Sendung, für die in der Regel mehrwöchige Recherchen notwendig sind, wird mit 350 bis 700 Euro brutto entlohnt. Fair sei aus Sicht der Betroffenen eine Verdoppelung der Honorare. Zentralbetriebsrat und Redakteursrat des ORF signalisierten bereits Unterstützung. Auch Radiochef Karl Amon will „vernünftige Verhältnisse“ schaffen.

 DerStandard.at
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