Daily Express und Daily Star planen massiven Stellenabbau
veröffentlicht am 26.03.2012 10:52 Uhr in PrintDer britische Zeitungsverlag Northern & Shell des Unternehmers Richard Desmond plant offenbar ein radikales Kostensenkungsprogramm für seine Titel. Laut Medienberichten sollen die Einsparungen in einer Größenordnung von fünf bis acht Millionen Pfund (6 bis 9,5 Millionen Euro) liegen. Geplant sei unter anderem die Streichung von 70 Redakteursstellen bei den Blättern Daily Express und Daily Star. Außerdem soll – nach dem Start einer Sonntagsausgabe des Murdoch-Blatts The Sun – die Zukunftsfähigkeit des Titels Daily Star Sunday geprüft werden.
The Guardian
US-Branchenmagazin Variety steht zum Verkauf
veröffentlicht am 26.03.2012 09:34 Uhr in PrintDer Fachverlag Reed Business Information, der zum britischen Medienkonzern Reed Elsevier gehört, will das US-Branchenmagazin Variety verkaufen. Der 1905 gegründete Titel galt über Jahrzehnte hinweg als Bibel der Entertainment-Branche, kämpfte in den vergangenen Jahren allerdings mit finanziellen Schwierigkeiten und einem Bedeutungsverlust angesichts zunehmender Konkurrenz durch das Internet. Reed Business hatte zuvor schon mehrere andere US-Print-Magazine verkauft und will sich künftig verstärkt auf seinen Daten-Service konzentrieren.
The New York Times
Britische Financial Times zählt die meisten Google+-Follower
veröffentlicht am 23.03.2012 10:47 Uhr in PrintDie Zahl ist nicht groß: 372.159 Follower zählt die britische Wirtschaftszeitung Financial Times auf dem Social Network Google+. Das reicht aber, um das Blatt, gemessen nach der Zahl der Fans, zum erfolgreichsten Zeitungsauftritt Großbritanniens in der Google-Community zu machen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Performance-Analyse-Spezialisten Searchmetrics. Auf den Plätzen folgen Guardian und Independent. Mail Online war die Seite mit den meisten +1-Empfehlungen. Auf ein eigenes Profil verzichtet haben bislang The Times, The Sun, Daily Express und Daily Star.
PressGazette
"Vogue" platziert sich in Holland
veröffentlicht am 22.03.2012 14:00 Uhr in PrintIn den Niederlanden ist jetzt die erste Ausgabe einer eigenen Vogue erschienen. Erste Spekulationen gab es schon im Oktober, im November erfolgte die offizielle Ankündigung. "Holland ist ein aufregender Markt im Herzen Westeuropas mit einem immer größer werdenden Hunger auf Luxus", erklärt der Conde-Nast-Vorstandsvorsitzende Jonathan Newhouse. Neben Holland ist Vogue in Spanien, Australien, Indien, Deutschland, China, Italien, Japan, rankreich, Großritannien, Russland, Brasilien, Griechenland, der Türkei, Korea, Taiwan, Portugal, Mexiko, Lateinamerika und in den USA präsent.
Huffingtonpost.com
WirtschaftsBlatt setzt auf Bewegtbild
veröffentlicht am 22.03.2012 08:00 Uhr in PrintDie österreichische Wirtschaftszeitung WirtschaftsBlatt steigt in den Bewegtbildsektor ein. Täglich sollen in den Ressorts "Wirtschaft", "Politik", "Auto & Motor" sowie "Lifestyle" etwa zehn neue Videobeiträge produziert werden. Für den Sommer ist darüber hinaus ein Relaunch aller digitalen Plattformen geplant. Insgesamt erzielt die WirtschaftsBlatt Verlag AG eigenen Angaben zufolge inzwischen rund 17 Prozent ihrer Werbeumsätze über digitale Kanäle.
DerStandard.at
New York Times verschärft die Paywall-Strategie
veröffentlicht am 21.03.2012 09:34 Uhr in PrintEin Jahr nach Einführung der Zahlschranke für die Website NYTimes.com verschärft die New York Times Company ihre Paywall-Strategie. Vom 1. April an können pro Monat nur noch zehn Artikel oder Videos kostenlos aufgerufen werden, bislang waren es 20. Allerdings ist es weiterhin möglich, via Links in E-Mails, Suchmaschinen, Blogs oder Social Media Artikel aufzurufen, auch wenn die Zahlschranken-Grenze erreicht ist. Die Website der New York Times verzeichnet inzwischen 454.000 Digital-Abonnenten.
Paid Content
Sonntagsausgabe der Sun mit Auflagenverlusten
veröffentlicht am 21.03.2012 07:52 Uhr in PrintÜberraschend musste die vierte Sonntagsausgabe der britischen Boulevardzeitung The Sun einen Rückgang bei der verkauften Auflage um 300.000 Exemplare hinnehmen. Nach ersten Marktschätzungen verkaufte das Blatt damit insgesamt rund 2,3 Millionen Exemplare – ein Minus von zwölf Prozent gegenüber der Vorwoche und von mehr als einem Viertel gegenüber dem Launch Ende Februar. Der Auflagenrückgang dürfte für News International deshalb alarmierend sein, da gleichzeitig die Auflagen der Konkurrenztitel Sunday Mirror, People, Sunday Express und Daily Star Sunday relativ stabil blieben. Außerdem sind der Sunday Mirror und People schon seit drei Ausgaben wieder zu ihrem ursprünglichen Verkaufspreis von einem Pfund zurückgekehrt, während die Sonntagsausgabe der Sun weiterhin zum Kampfpreis von 50 Pence vertrieben wird.
The Guardian
© Nickelodeon
Nickelodeon vergibt Bücher-Lizenz an Random House
veröffentlicht am 20.03.2012 11:03 Uhr in PrintDer US-Verlag Random House wird ab Januar 2013 die Lizenz-Publikationen des TV-Kindersenders Nickelodeon herausbringen. Damit tritt die Bertelsmann-Verlagstochter die Nachfolge des langjährigen Lizenznehmers Simon & Schuster an. Random House hat bereits seit 2000 die Malbücher des TV-Senders verlegt, künftig publiziert der Verlag zusätzlich alle Bücher zu den Nickelodeon-Figuren Sponge Bob und Dora sowie zu TV-Serien wie „Team Umizoomi“ oder „Bubble Guppies“. „Wir wollen unsere Veröffentlichungen bei einem Partner konsolidieren“, erklärt Paula Allen, Senior Vice-President von Nickelodeon.
Publishers Weekly
Fairfax fährt Tageszeitungs-Auflagen radikal runter
veröffentlicht am 19.03.2012 14:14 Uhr in PrintDer Medienkonzern Fairfax Media, der in Australien und Neuseeland zahlreiche Tageszeitungen herausgibt, will in einigen Regionen die Auflagen seiner Print-Titel radikal herunterfahren. Die eingesparten Kosten sollen in die Online-Versionen der Titel fließen. Betroffen von der Maßnahme sind unter anderen die Tageszeitungen The Sydney Morning Herald und The Age. Der Schritt ermögliche es dem Verlag, „einen Großteil der 450 Millionen Dollar, die wir jährlich für Papier und den Druck ausgeben, in neue Technologien und das Digital-Business zu stecken, die unser Geschäft vorantreiben“, erklärte Fairfax-CEO Greg Hywood. Die alte Vorstellung von Print-Massenauflagen gehöre der Vergangenheit an.
NineMSN
Bei Trinity Mirror schmilzen die Gewinne
veröffentlicht am 16.03.2012 14:00 Uhr in PrintKein wirklich gutes Jahr 2011 hatte die Trinity Mirror Gruppe. Der britische Zeitungsverlag, der neben Daily Mirror und People noch rund 100 Regionalblätter publiziert, erwirtschaftete im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2011 noch 74 Millionen Pfund Gewinn. Das sind 40 Prozent weniger als noch 2010. Für das laufende Jahr sieht es noch schlechter aus: Im ersten Quartal 2012 sanken die Werbeeinnahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent. Jetzt sollen Kosten in Höhe von 15 Millionen Pfund eingespart werden. Auch an die Firmenrente wird der Rotstift angelegt.
Guardian.co.ukDer Neueste Blog
Welche Kampagnen wollen wir in Cannes sehen?
Die Festivals stehen bevor und der kreative Output der Agenturen wird langsam sichtbar. Einen Vorsprung haben die Kampagnen, die auf Technologien setzen, interaktiv sind und eine Marke erlebbar machen, findet Kontakter-Bloggerin Lena Herrmann.
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