Amazon vermarktet Kindle-Fire-Startseite
veröffentlicht am 18.05.2012 14:00 Uhr in New MediaAmazon will die enorme Verbreitung seines Kindle Fire jetzt auch über Anzeigenvermarktung zu Geld machen. Für eine Platzierung auf der Willkommen-Seite des Geräts müssen Marketer allerdings tief in die Tasche greifen. Rund 600.000 US-Dollar soll eine zweimonatige Präsenz kosten - inklusive weiteren Werbeplätzen in der Rubrik "Special Offers". Wer eine Million US-Dollar übrig hat, bekommt zusätzliche Leistungen wie mehr Werbefläche und die Einbindung in Amazons PR-Maßnahmen.
AdAge.com
Studie: Fast jeder zweite Facebook-Nutzer ignoriert Werbung
veröffentlicht am 18.05.2012 09:23 Uhr in New MediaDass General Motors der Eindruck nicht täuschte, seine zehn Millionen US Dollar für Werbung auf Facebook nicht gut investiert zu haben, bestätigt jetzt auch eine Studie der Digital-Marketing-Agentur Greenlight. Von 500 Umfrageteilnehmern gaben 44 Prozent an, nie auf ein Werbebanner oder ein gesponsertes Listing auf dem Social Network zu klicken. Weitere 31 Prozent tun dies eigenen Aussagen zufolge "nur selten". Lediglich 13 Prozent der Befragten konstatierten, "oft" oder "regelmäßig" auf Werbung bei Facebook zu klicken.
CNet.com
Rakuten beteiligt sich an Pinterest
veröffentlicht am 18.05.2012 08:00 Uhr in New MediaPinterest wurden in Sachen Social Commerce immer schon gute Chancen attestiert. Jetzt zeigt ein 100-Millionen-US-Dollar-Investment, das der japanische E-Commerce-Riese Rakuten zusammen mit den Altinvestoren Andreessen Horowitz, Bessemer Venture Partners, FirstMark Capital und einer Hand voll Business Angels auf den Tisch legte, dass die Reise der Online-Pinnwand tatsächlich in Richtung Social Commerce geht. Zunächst soll Rakuten dem Social Network jedoch Schützenhilfe in den 17 Ländern leisten, in denen die Japaner bereits aktiv sind, allen voran natürlich dem eigenen Heimatland. "Wir sehen sehr große Synergien zwischen Pinterests Vision und Rakutens E-Commerce-Ansatz", kommentiert Rakuten-CEO Hiroshi Mikitani.
Reuters.com
Sony verpflichtet Aaron Sorkin für geplanten Steve-Jobs-Film
veröffentlicht am 16.05.2012 12:07 Uhr in New MediaDas Hollywood-Studio Sony Pictures ist bei der geplanten Verfilmung des Lebens von Apple-Gründer Steve Jobs (Foto) einen großen Schritt weitergekommen: Wie Variety berichtet, konnte das Studio jetzt den Drehbuchautor Aaron Sorkin verpflichten, der für sein Drehbuch zum Film „The Social Network“ einen Oscar erhalten hatte. Das Drehbuch zu dem Jobs-Film wird auf der Grundlage der autorisierten Biographie von Walter Isaacson entstehen, das kurz nach dem Tod von Steve Jobs auf den Markt gekommen war. Sony hatte frühzeitig die Filmrechte an dem Titel erworben, der im vergangenen Jahr zum meistverkaufte Buch bei Amazon avancierte. Insgesamt wurden mehr als 2,2 Millionen Exemplare ausgeliefert.
Variety
BBC kündigt die „ersten digitalen Olympischen Spiele“ an
veröffentlicht am 16.05.2012 09:34 Uhr in New MediaDie BBC hat jetzt „die ersten wahrhaft digitalen Olympischen Spiele“ angekündigt. So will die Rundfunkanstalt nicht weniger als 24 Live-HD-Streams anbieten. Ein neuer Video-Player auf der BBC-Website zeigt Live-Events, wobei Nutzer die Möglichkeit haben, Szenen zurückzuspulen. Ebenfalls in der Planung: iOS- und Android-Apps sowie eine Mobile-Website. Das Sport-Portal der Rundfunkanstalt bietet eigene Websites für jede Sportart, jedes Land, jeden Athleten und jeden Austragungsort. Außerdem wird BBC Radio 5 einen digitalen 24-Stunden-Sportkanal unter dem Namen Radio 5 live Olympic Extra starten.
BBC
© Peter von Felbert
Mobile-Werbung wächst vor allem in Schwellenländern
veröffentlicht am 15.05.2012 12:02 Uhr in New MediaDie Werbung über mobile Endgeräte wird sich in den wirtschaftlich aufstrebenden Ländern China, Indien und Brasilien auf über sechs Milliarden Dollar im Jahr 2016 versechsfachen. In den USA wird das Werbewachstum in diesem Segment dagegen abflachen. Und in Europa dürfte das Plus noch geringer ausfallen, so dass die Werbeinvestitionen in den mobilen Bereich 2016 nur wenig über der eine Milliarde Dollar liegen werden, die für dieses Jahr erwartet werden. Dies geht aus einer aktuellen Studie des US-Marktforschers Yankee Group hervor. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung: In den Schwellenländern sind Mobilgeräte die primäre Digital-Plattform, weit vor dem PC. In Indien etwa werden Werbungtreibende bis 2016 deshalb 51 Prozent ihrer gesamten digitalen Werbeinvestitionen in die mobilen Kanäle stecken, in den USA werden es lediglich elf Prozent sein.
Media Post News
Microsoft bindet Facebook in Websuche ein
veröffentlicht am 11.05.2012 14:45 Uhr in New MediaMicrosoft will seine Suchmaschine Bing künftig enger mit Facebook verzahnen und mit verbesserten Algorithmen die Internetsuche verbessern. Es gehe längst nicht mehr darum, nur bestimmte Informationen zu finden, sondern auch Aktionen zu planen – etwa Schuhe zu kaufen oder einen Flug zu buchen, heißt es seitens Microsoft. Dafür würden die Ratschläge und Meinungen von Freunden und Bekannten wichtiger als anonyme Informationen. Tatsächlich würden rund 90 Prozent der Nutzer für viele Entscheidungen in erster Linie den Rat ihrer Freunde suchen. Die Ergebnisseite ist nun in drei Spalten gegliedert. Neben der Trefferliste und einer Liste etwa mit lokalen Diensten wie Restaurantempfehlungen soll der Nutzer über eine dritte Spalte direkt auf sein persönliches Netzwerk von Facebook zugreifen können.
Brand Republic
Apple wehrt sich mit Millionensumme im Namensstreit
veröffentlicht am 11.05.2012 11:15 Uhr in New MediaIm Streit um die Namensrechte für das iPad in China soll Apple nach einem Zeitungsbericht 100 Millionen Yuan, umgerechnet zwölf Millionen Euro, angeboten haben. Das chinesische Unternehmen Proview Shenzhen, auf das die Markenrechte in China eingetragen sind, verlange allerdings 400 Millionen Yuan (48 Millionen Euro). Die Auseinandersetzung über den Namen des Tablet-Computers ist beim obersten Gericht der Südprovinz Guangdong anhängig. Der Richter hatte beiden Unternehmen aufgetragen, Vermittlungsgespräche aufzunehmen. Der Fall ist so kompliziert, weil es der US-Konzern gleich mit mehreren Proview Unternehmen zu tun hat, die an der pleitegegangenen Proview Holding in Hongkong hängen.
Handelsblatt-Online
Facebook kündigt eigenen App-Store an
veröffentlicht am 11.05.2012 09:28 Uhr in New MediaKurz vor dem Börsengang hat Facebook ein eigenes "App Center" vorgestellt. Es soll Entwicklern eine weitere Möglichkeit bieten, ihre mobilen Web-Anwendungen oder Android- und iPhone-Apps zu verbreiten. Jede App werde eine eigene Seite mit detaillierten Informationen erhalten, wie es seitens Facebook heißt. Dabei soll insbesondere auf die Qualität der Apps geachtet werden: Zur Prüfung dienen Bewertungen mit einem neuen Rating-System. Beliebte Anwendungen wolle das Netzwerk dann prominenter platzieren, Apps mit schlechten Bewertungen oder solche, die den Qualitätsansprüchen nicht genügen, werden nicht gelistet. Im App Center sollen sich etwa "Draw Something", "Pinterest" oder "Spotify" befinden.
Zeit-Online
AOL will angeblich TechCrunch und Engadget verkaufen
veröffentlicht am 10.05.2012 08:06 Uhr in New MediaIn den USA mehren sich die Gerüchte, dass das Internet-Unternehmen AOL Käufer für seine Technologie-Websites TechCrunch und Engadget sucht. Die Sites sollen dabei offenbar gemeinsam mit einigen kleineren AOL-Sites wie etwa Joystiq und der Apple-News-Site TUAW verkauft werden. Der Onlinedienst erhoffe sich von einem Verkauf 70 bis 100 Millionen Dollar, heißt es. Da sich AOL der Schwierigkeit bewusst sei, diesen Preis zu erzielen, wolle sich das Unternehmen für die Prüfung von Kaufangeboten sechs Monate bis zu einem Jahr Zeit nehmen. AOL dementiert jegliche Verkaufsabsichten. CEO Tim Armstrong erklärte, das Unternehmen habe "keinerlei Interesse, TechCrunch und Engadget zu verkaufen". Die beiden Websites gehören zu den bekanntesten Technologie-Sites überhaupt und verzeichnen zusammen rund 20 Millionen Unique Visitors pro Monat.
Pando DailyDer Neueste Blog
Welche Kampagnen wollen wir in Cannes sehen?
Die Festivals stehen bevor und der kreative Output der Agenturen wird langsam sichtbar. Einen Vorsprung haben die Kampagnen, die auf Technologien setzen, interaktiv sind und eine Marke erlebbar machen, findet Kontakter-Bloggerin Lena Herrmann.
Letzte Beiträge im Blog
- Können sich die Sponsoren damit herausreden, unpolitisch zu sein? von Herrmann veröffentlicht am 04.05.2012 13:06 Uhr
- Trading-Diskussion: Wer ist eigentlich schuld an der verfahrenen Situation? von Herrmann veröffentlicht am 26.04.2012 14:00 Uhr
- Deichmann-Affäre: Das sind die angefragten Agenturen von Herrmann veröffentlicht am 18.04.2012 12:00 Uhr
Die letzten Kommentare
- Natürlich können sich Sponso... von Jörg Kremer 04.05.2012 16:34 Uhr
- Natürlich könnten sich Spons... von Alt von Glanz 04.05.2012 16:32 Uhr
- Es gibt doch einen "einfachen"... von Sportfreund 04.05.2012 16:09 Uhr
Autoren
- Frank Zimmer
- Frauke Schobelt
- Anja Janotta
- Lena Herrmann
- Thomas Nötting
- Rolf Schröter
- Ulrike App
- Jochen Kalka
- Klaus Wieking
- Markus Weber
- Manuela Pauker
- Leif Pellikan
- Kay Städele
- Conrad Breyer
- Petra Schwegler
- Katharina-Viktoria Drexler
- Julia Kloft
- Judith Pfannenmüller
- Gregory Lipinski
- Florian Zettel
- Ralph-Bernhard Pfister
- Lisa Priller-Gebhardt
- Susanne Herrmann
- Linda Ross
- Jan-Philipp Schlecht
- Franziska Mozart
