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Britische Werbeagenturen sehen ihre Gebühren sinken © Texelart - Fotolia.com

Britische Werbeagenturen sehen ihre Gebühren sinken

veröffentlicht am 27.01.2012 07:31 Uhr in Advertising

Mehr Leistung für weniger Geld: Britische Unternehmen zahlen ihren Werbeagenturen inzwischen rund 20 Prozent weniger als noch vor zehn Jahren, zeigt eine aktuelle Studie der Marketing Agencies Association. Der durchschnittliche berechnete Stundensatz sank von 155 Euro im Jahr 2002 auf 126 Euro im Jahr 2011. Am stärksten brachen mit 26,6 Prozent die Stundensätze für Kreative ein, während es bei den Sätzen für die Kundenbetreuung nur um 12,6 Prozent nach unten ging. Die einzige gute Nachricht geht an die Mediaplaner: Sie erhöhten ihre Stundensätze seit 2010 um 8,9 Prozent.

 Campaignlive.co.uk
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ORF-Freie verlangen mehr Geld

ORF-Freie verlangen mehr Geld

veröffentlicht am 26.01.2012 14:00 Uhr in TV/Radio

„Mehr Geld und Anstellung für die, die wie Angestellte arbeiten“ – das fordern die freien Mitarbeiter des österreichischen öffentlich-rechtlichen TV-Senders ORF. Vor allem Radiojournalisten verlangen demnach mehr Honorar. Aktuell erhalten sie für einen sechsminütigen Beitrag rund 100 Euro brutto. Beim Bayerischen Rundfunk in Deutschland würden 320 Euro dafür bezahlt. Eine 30-minütige Ö1-Sendung, für die in der Regel mehrwöchige Recherchen notwendig sind, wird mit 350 bis 700 Euro brutto entlohnt. Fair sei aus Sicht der Betroffenen eine Verdoppelung der Honorare. Zentralbetriebsrat und Redakteursrat des ORF signalisierten bereits Unterstützung. Auch Radiochef Karl Amon will „vernünftige Verhältnisse“ schaffen.

 DerStandard.at
Viele freie Anzeigenplätze beim Super-Bowl-Streaming

Viele freie Anzeigenplätze beim Super-Bowl-Streaming

veröffentlicht am 26.01.2012 12:48 Uhr in New Media

Erstmals in der Geschichte des Super Bowl wird das "große Spiel" auch live via Internet auf PCs, Tablets und mobile Endgeräte übertragen. Doch das Interesse der Werbekunden ist verhalten. Während die TV-Übertragung auf NBC schon seit langem ausverkauft ist, gibt es rund um das Online-Live-Streaming noch jede Menge Inventar. 300.000 bis 600.000 US-Dollar kostet ein digitales Werbepaket, ein 30-sekündiger TV-Spot schlug mit 3,5 Millionen US-Dollar zu Buche. Ihre zögerliche Haltung erklären die Media-Planer damit, dass sie schlecht kalkulieren könnten, wieviele Kontakte sie über das Live-Streaming sowie die Berichterstattung vor und nach dem Super Bowl erzielen könnten.

 PaidContent.org
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Ryanair schreibt 4,8 Millionen-Euro-Etat aus

Ryanair schreibt 4,8 Millionen-Euro-Etat aus

veröffentlicht am 26.01.2012 11:01 Uhr in Advertising

Die Billig-Airline Ryanair will ihre Werbeaktivitäten erstmals an eine externe Agentur auslagern.Verschiedene Agenturen haben bereits die Aufforderung erhalten, sich mit entsprechenden Ideen um den 4,8 Millionen Euro schweren Werbetopf zu bewerben. Bis dato kreierte Ryanair seine Werbemotive inhouse, handelte sich aber wegen sexistischer Motive auch diverse Male Beschwerden ein.

 Campaignlive.co.uk
Social Media: Papst mahnt zur Stille

Social Media: Papst mahnt zur Stille

veröffentlicht am 26.01.2012 09:25 Uhr in New Media

Anlässlich des "Tages der sozialen Kommunikation 2012" am 20. Mai wird sich das katholische Kirchenoberhaupt Papst Benedict XVI auch zu Social Media äußern. Die Kernaussage: "Stille ist ein integrales Element der Kommunikation. Fehlt sie, gibt es auch keine bedeutungsschweren Worte." Heute sei Kommunikation in großen Teilen getrieben von der Suche nach Antworten. "Suchmaschinen und soziale Netzwerke wurden für viele Menschen, die Rat, Ideen, Informationen und Antworten suchen, zum Startpunkt der Kommunikation. In unserer Zeit wird das Internet mehr und mehr zu einem Forum für Fragen und Anworten - tatsächlich werden Menschen heute gehäuft bombardiert mit Antworten auf Fragen, die sie nie gestellt hätten, und zu Bedürfnissen, deren sie sich nie bewusst waren", so das Kirchenoberhaupt.

 News.va
Wikileaks-Gründer Julian Assange macht TV-Show in Russland

Wikileaks-Gründer Julian Assange macht TV-Show in Russland

veröffentlicht am 26.01.2012 07:50 Uhr in TV/Radio

Der staatliche russische TV-Sender Russia Today, ein englischsprachiger Propaganda-Kanal des Kreml, hat die Rechte an einer zehnteiligen Interview-Reihe von Wikileaks-Gründer Julian Assange mit "politischen Playern, Vordenkern und Revolutionären" gekauft. Die Serie soll unter dem Titel "The World Tomorrow" ab Anfang März ausgestrahlt werden. Alexander Lebedev, der russische Eigentümer der britischen Tageszeitungen Independent und London Evening Standard, kommentiert auf Twitter: "Schämen Sie sich, Mr. Assange! Man kann sich schwerlich ein armseligeres Ende für einen Herausforderer der Weltordnung vorstellen als das eines Angestellten des staatlich kontrollierten Russia Today."

 Guardian.co.uk
Analyst rät Hollywood-Studios zu früheren VoD-Starts

Analyst rät Hollywood-Studios zu früheren VoD-Starts

veröffentlicht am 25.01.2012 14:14 Uhr in TV/Radio

Das amerikanische Finanzanalyse-Unternehmen BTIG hat den Hollywood-Studios empfohlen, ihre Vertriebsstrategie möglichst rasch zu ändern. So rät der Analyst Richard Greenfield in seinem BTIG-Blog, neue Filme am gleichen Tag, an dem sie in den Kinos anlaufen, auch via Internet als Video-on-Demand (VoD) anzubieten – zu einem Preis von 20 bis 25 Dollar für das Ausleihen. Derzeit gibt es zwischen dem Kinostart und dem Start des VoD-Angebots in der Regel ein Zeitfenster von drei Monaten. Laut Greenfield ist die Gewinn-Marge für die Studios bei VoD deutlich höher als bei den Kinoerlösen, außerdem werde eine Zuschauergruppe angesprochen, die nicht mehr ins Kino ginge. Mehrere Hollywood-Studios wie etwa Warner Bros., Sony, Universal und Paramount haben in den vergangenen Monaten mit früheren Terminen für den VoD-Start experimentiert, waren dafür aber vom Verband der Kinobesitzer, der National Association of Theater Owners, heftig angegriffen und teilweise sogar boykottiert worden.

 Paid Content
Meredith übernimmt Food-Website Allrecipes.com

Meredith übernimmt Food-Website Allrecipes.com

veröffentlicht am 25.01.2012 12:02 Uhr in Print

Der amerikanische Verlag Meredith, der Zeitschriften wie Better Homes & Gardens und Ladies’ Home Journal herausgibt, übernimmt von der Reader’s Digest Association die nach eigenen Angaben größte Food-Website der Welt, Allrecipes.com. Der Kaufpreis liegt laut einer Mitteilung der Meredith Corporation bei 175 Millionen Dollar. Allrecipes.com verfügt über ein Archiv von mehr als 500.000 Kochrezepten und verzeichnet etwa 25 Millionen Unique Visitors pro Monat. Mit der Übernahme verdoppelt sich somit die Zahl der Nutzer des Meredith Women’s Network.

 Paid Content
Saatchi & Saatchi wirbt um kreative Banker

Saatchi & Saatchi wirbt um kreative Banker

veröffentlicht am 25.01.2012 10:52 Uhr in Advertising

Saatchi & Saatchi in London geht ungewöhnliche Wege, um neue Kreativköpfe für die Agentur zu gewinnen. Wie die Financial Times berichtet, fuhren in der vergangenen Woche zwei Mitarbeiter der Agentur mit ihren fahrbaren Schreibtischen von Canary Wharf zum Saatchi-Büro ins Londoner Westend: Werbung für das jährliche Sommer-Stipendium der Agentur. Die Aktion sollte offenbar verdeutlichen, wie einfach es (vor allem für Banker) sein kann, aus den nüchternen Büros in der City zu fliehen, um einen wirklich kreativen Job zu ergattern. Stellt sich natürlich die Frage, ob ausgerechnet die Banker die richtige Zielgruppe waren. Die haben zwar mit ihren Luftgeschäften in den vergangenen Jahren ebenfalls Kreativität bewiesen, aber dabei auch Milliarden Pfund in den Sand gesetzt.

 Financial Times
Mecom Group richtet sich strategisch neu aus

Mecom Group richtet sich strategisch neu aus

veröffentlicht am 25.01.2012 09:43 Uhr in Print

Der paneuropäische Verlag Mecom Group will bei den Websites seiner wichtigsten Zeitungstitel eine Paywall einrichten, die Kosten bis 2014 insgesamt um 70 Millionen Euro senken und möglicherweise 65 seiner Gratistitel verkaufen oder schließen. Das Gratiszeitungs-Geschäft, so heißt es jetzt, gehöre nicht mehr zum Kernbereich des Verlags, 15 Titel seien bereits eingestellt worden. Die Maßnahmen sind Teil der strategischen Neuausrichtung des Konzerns unter dem neuen CEO Tom Toumazis. Der Ex-Endemol-Manager hatte im Mai vergangenen Jahres die Führung bei Mecom übernommen. Das Unternehmen, das seinen Hauptsitz in London hat, will sich künftig auf die Märkte Holland und Dänemark konzentrieren. Im Dezember hatte Mecom seine 36 Lokalzeitungen in Norwegen für 222 Millionen Euro an die Mediengruppe A-pressen verkauft. Auch das Engagement in Polen, wo der Konzern die Regionalzeitung Rzeczpospolita herausgibt, wird derzeit überprüft. Angeblich steht die Zeitung zum Verkauf.

 The Guardian
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