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Drei Mitgründer verlassen Demand Media

Drei Mitgründer verlassen Demand Media

veröffentlicht am 31.01.2012 11:59 Uhr in New Media

Gleich drei Mitgründer und führende Manager von Demand Media verlassen die amerikanische Content-Fabrik. So meldet Paid Content, dass Larry Fitzgibbon, bislang zuständig für das internationale Geschäft, Joe Perez, verantwortlich für die Produktentwicklung, und Steven Kydd, der das Video-Geschäft betreute, aus dem Unternehmen ausscheiden. Eine Sprecherin bezeichnete die Tatsache, dass gleichzeitig drei wichtige Manager das Unternehmen verlassen, als einen „bloßen Zufall“. Vor allem der Abgang von Steven Kydd kommt für Demand Media zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da das Unternehmen als wichtiger Video-Lieferant von YouTube gilt, das in diesem Jahr sein Premium-Video-Angebot deutlich ausbauen will.

 Paid Content
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US-Zeitungsverlag Gannett meldet deutlichen Gewinnrückgang

US-Zeitungsverlag Gannett meldet deutlichen Gewinnrückgang

veröffentlicht am 31.01.2012 10:52 Uhr in Print

Der größte Tageszeitungsverlag der USA, die Gannett Corporation, die u.a. USA Today herausgibt, meldet für das vierte Quartal 2011 einen Gewinnrückgang um 33 Prozent auf 117 Millionen Dollar. Laut dem Unternehmen ist dieser Rückgang vor allem auf hohe Kosten für Umstrukturierungen im Personalbereich zurückzuführen. Der Umsatz im vierten Quartal fiel um fünf Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Dollar. Während die Umsätze im Printbereich um fünf und im TV-Bereich um 14 Prozent zurückgingen, stiegen sie beim Digitalgeschäft um neun Prozent auf jetzt 181,5 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr 2011 meldet Gannett einen Gewinn in Höhe von 459 Millionen Dollar, das sind 22 Prozent weniger als im Jahr 2010, bei einem Umsatz von 5,2 Milliarden Dollar (-4 Prozent).

 Washington Post
John de Mol will neuartige „hybride TV-Show“ starten © Talpa Media

John de Mol will neuartige „hybride TV-Show“ starten

veröffentlicht am 31.01.2012 09:43 Uhr in TV/Radio

Der TV-Produzent und Erfinder von „Big Brother“, John de Mol (Foto), will gemeinsam mit der Universal Music Group die „erste hybride Gameshow/Talent-Show“ launchen. Wie der Guardian berichtet, hat de Mols Produktionsfirma Talpa Media dazu einen weltweit gültigen Vertrag für die Show mit dem Titel „The Winner is...“ unterzeichnet. Offenbar befindet sich de Mol bereits in Verhandlungen mit TV-Sendern, die die Show ausstrahlen wollen. Es handelt sich um eine wöchentliche, 90-minütige Sendung, in der jeweils zwei Sänger in einem „Duell“ gegeneinander antreten. Die Jury besteht aus 100 Zuschauern und einem Musik-Experten. Der Gewinner einer Duell-Runde erhält einen Geldbetrag, der mit jeder weiteren gewonnenen Runde anwächst. Die beiden Kontrahenten können aber auch untereinander aushandeln, wer in die nächste Runde geht. Außerdem haben sie die Option, das gewonnene Geld zu nehmen und auszusteigen. Für de Mol handelt es sich bei der Show zu 75 Prozent um einen Gesangswettbewerb und zu 25 Prozent um eine Gameshow.

 The Guardian
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Britischer Daily Telegraph baut 30 Arbeitsplätze ab

Britischer Daily Telegraph baut 30 Arbeitsplätze ab

veröffentlicht am 31.01.2012 08:06 Uhr in Print

Die britische Telegraph Media Group (TMG), die den Daily Telegraph und den Sunday Telegraph herausgibt, will 30 Arbeitsplätze abbauen. Laut Guardian schrieb CEO Murdoch MacLennan in einer E-Mail an die Mitarbeiter, dass das Jahr 2012 für den Verlag „sehr schwierig“ sein werde. Bei dem Arbeitsplatzabbau handelt es sich demnach wohl um eine Kostensenkungsmaßnahme. Gleichzeitig teilte MacLennan aber auch mit, dass das eingesparte Geld für Investitionen im Digitalbereich verwendet werden soll, speziell für die Entwicklung von Digitalausgaben für das iPad und die Kindle-Geräte.

 The Guardian
Wirtschaftstitel La Tribune wird Wochenzeitung

Wirtschaftstitel La Tribune wird Wochenzeitung

veröffentlicht am 30.01.2012 14:14 Uhr in Print

Der französische Wirtschaftstitel La Tribune stellt mit der Ausgabe an diesem Montag seine tägliche Erscheinungsweise ein. Mit dem Verkauf des Blatts an den Regionalverlag France Economie Regions und dem Internet-Unternehmen Hi-Media wird die Zeitung zu einem Wochentitel umgewandelt. Die neuen Eigner wollen sieben Millionen Euro in das Blatt investieren, gleichzeitig sollen aber 115 der insgesamt 165 Arbeitsplätze abgebaut werden. Erst im Dezember war in Frankreich die Print-Ausgabe der Tageszeitung France Soir eingestellt worden, sie erscheint seither nur noch online.

 La Tribune
Schweizer Medienhaus Tamedia plant Sparmaßnahmen © Tamedia

Schweizer Medienhaus Tamedia plant Sparmaßnahmen

veröffentlicht am 30.01.2012 12:34 Uhr in Print

Der Schweizer Medienkonzern Tamedia, der u.a. die Zeitung Tages-Anzeiger und das Pendlerblatt 20 Minuten herausgibt, kündigt angesichts der anhaltend schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Sparmaßnahmen an. Wie das Branchenmagazin Werbewoche meldet, sollen beim Tages-Anzeiger in diesem Jahr insgesamt 600.000 Franken eingespart werden. So würden u.a. die Börsenlisten von drei auf eine Seite reduziert, und auch die Berichterstattung über den Regionalsport werde zurückgefahren. Weitere Sparmaßnahmen sind im Marketing geplant. Außerdem würden offene Stellen derzeit nicht neu besetzt.

 Werbewoche
71 Zeitungen wechselten 2011 in den USA den Besitzer

71 Zeitungen wechselten 2011 in den USA den Besitzer

veröffentlicht am 30.01.2012 11:03 Uhr in Print

Im vergangenen Jahr wechselten in den USA 71 Tageszeitungen den Eigentümer, darunter die Chicago Sun-Times, der San Francisco Examiner sowie 16 Regionalzeitungen der Regional Media Group der New York Times Company. Das Gesamtvolumen der Transaktionen lag bei knapp unter 800 Millionen Dollar, wie jetzt Owen Van Essen vom Beratungsunternehmen Dirks, Van Essen & Murray gegenüber der New York Times erklärte. Zu den Investoren, die Zeitungen aufkauften, gehören die Milliardäre Warren Buffett und Philip Anschutz, der neu geschaffene Medienkonzern Wrapports und Zeitungshäuser wie Halifax Media und die Black Press Group. Dass Zeitungen trotz deutlich fallender Anzeigen- und Vertriebserlöse schnell Käufer finden, hat nach Meinung der Analysten vor allem zwei Gründe: einmal die historisch günstigen Kaufpreise und die Möglichkeit, durch radikale Sparmaßnahmen die Zeitungen wieder profitabel zu machen, sowie die oftmals wertvollen Verlagsgebäude. So hatte die Private-Equity-Gruppe Platinum Equity 2009 die San Diego Union-Tribune für weniger als 50 Millionen Dollar gekauft und im vergangenen Jahr für mehr als 110 Millionen Dollar wieder verkauft.

 The New York Times
100 Millionen Dollar für Top-Manager von Viacom

100 Millionen Dollar für Top-Manager von Viacom

veröffentlicht am 30.01.2012 09:52 Uhr in TV/Radio

Die Top-Manager des amerikanischen Medienkonzerns Viacom (MTV, Comedy Central, Paramount Pictures) gehören weiterhin zu den bestbezahlten Managern der Medienbranche. Sumner Redstone, der 88-jährige Chairman des Konzern, strich im vergangenen Geschäftsjahr Zahlungen in Höhe von 21 Millionen Dollar ein, fast sechs Millionen mehr als im Jahr zuvor. Deutlich getoppt wurde dies allerdings von CEO Philippe Dauman: Gehalt, Aktienanteile und Boni summieren sich bei ihm auf 43 Millionen Dollar. Für ihn möglicherweise aber ein eher enttäuschendes Jahr, denn 2010 konnte er noch 84,5 Millionen Dollar einsacken. Die Vergütungen für COO Thomas Dooley summieren sich auf immerhin 34 Millionen Dollar. Damit erhielten die drei Top-Manager im vergangenen Jahr zusammen Vergütungen in Höhe von rund 100 Millionen Dollar.

 Los Angeles Times
Vier Redakteure der britischen Sun wegen Bestechung verhaftet

Vier Redakteure der britischen Sun wegen Bestechung verhaftet

veröffentlicht am 30.01.2012 08:07 Uhr in Print

Im Zuge der Ermittlungen über Korruptionsfälle bei der Polizei hat Scotland Yard jetzt vier Redakteure der Boulevardzeitung The Sun festgenommen. Gleichzeitig durchsuchte die Metropolitan Police am frühen Samstagmorgen die Redaktionsräume von News International im Londoner Stadtteil Wapping. Laut Medienberichten hat die Durchsuchung aber nichts mit den Ermittlungen zur Telefonabhöraffäre zu tun, sondern mit der Zahlung von Bestechungsgelder an Angehörige der Polizei, um an Informationsmaterial zu gelangen. Die Festnahmen erfolgten, nachdem die interne Investigations-Unit der News Corporation, das Management and Standards Committee, entsprechende Hinweise an die Polizei weitergeleitet hatte. Die Unit war im vergangenen Jahr von News-International-Chef Rupert Murdoch eingesetzt worden, nachdem Einzelheiten über den Telefonabhörskandal bei dem inzwischen eingestellten Sonntagsblatt News of the World bekannt geworden waren.

 The Guardian
US-Modemagazine melden Traumumsätze für März

US-Modemagazine melden Traumumsätze für März

veröffentlicht am 27.01.2012 14:00 Uhr in Print

Aufatmen bei Vogue & Co: Der Start in die Frühjahr-Sommer-Saison ist für die US-Modemagazine nach einem schwierigen Jahr 2011 überraschend gut gelaufen. Die Vogue meldet für ihre März-Ausgabe mit 443 die meisten Anzeigenseiten und meldet ein Plus von 4,5 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Die März-Ausgabe von W zählt 204 Anzeigenseiten (plus 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr). InStyle meldet für März 347 Anzeigenseiten (plus 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Elle kommt auf 319 Anzeigenseiten (plus zwei Prozent) und bei Marie Claire wurden 181 Anzeigenseiten verkauft - 31 Prozent mehr als im Vorjahr. Der einzige Titel, der mit weniger Anzeigen erscheinen wird, ist Lucky aus dem Hause Condé Nast. Hier sank die Zahl verkaufter Anzeigenseiten um 21 Prozent auf 106. Schuld seien die Händler, die weniger gebucht hätten.

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