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Publicis verstärkt sich im Nahen Osten

Publicis verstärkt sich im Nahen Osten

veröffentlicht am 02.02.2012 12:22 Uhr in Advertising

Für eine nicht genannte Summe hat der französische Werbekonzern Publicis das digitale Agentur-Netzwerk Flip Media in Dubai gekauft. Die Agentur wurde 2003 gegründet und beschäftigt inzwischen mehr als 100 Mitarbeiter im Nahen Osten und Indien, die auf die Entwicklung digitaler Strategien, digitales Design, Content und technische Plattformen spezialisiert sind. Flip Media soll die digitale Präsenz, die Publicis in der Gegend bereits aufgebaut hat, nochmals verstärken. Die Gründer Martin Diessner und Dinesh Lalvani bleiben in der Geschäftsführung der Agentur und berichten direkt an Leo Burnetts CEO für den Nahen Osten und Nord Afrika, Raja Trad.

 Brandrepublic
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Easy Living setzt auf völlig neues Web-Design

Easy Living setzt auf völlig neues Web-Design

veröffentlicht am 02.02.2012 10:45 Uhr in Print

Der Zeitschriftenverlag Condé Nast hat die Website seines britischen Lifestyle-Magazins Easy Living für die Nutzung auf unterschiedlichen Endgeräten optimiert und bricht damit die typische Website-Gestaltung mit rechter Anzeigenspalte und Content links auf. Die neue Seite besteht aus einer Reihe von Kacheln, die per Mausklick die entsprechende Geschichte dahinter erzählen. Durch das gitterartige Layout kann die Seite einfach für den entsprechenden Bildschirm optimiert werden, glauben die Macher. Bei einem großen Format passen vier Kacheln nebeneinander, bei einem iPhone werden sie einfach untereinander dargestellt.

 nma.co.uk
Trinity Mirror kürzt Redakteursstellen

Trinity Mirror kürzt Redakteursstellen

veröffentlicht am 02.02.2012 08:30 Uhr in Print

Jeder fünfte Redakteur des britischen Zeitungsverlegers Trinity Mirror muss ab sofort um seinen Job fürchten. Das Unternehmen, das hinter den Boulevardblättern Daily Mirror, Sunday Mirror und The People steht, kündigte an, 75 der rund 400 Redakteursstellen streichen zu wollen, um sich den wirtschaftlichen Herausforderungen in der Branche zu stellen. Die Aussichten für das Haus sind eher mau: Im November meldete Trinity Mirror einen Rückgang des Anzeigenumsatzes für seine nationalen und 160 regionalen Titeln, profitierte indes von einem Zuwachs bei den Sonntagsauflagen, nachdem das Konkurrenzblatt News of the World eingestellt wurde.

 Reuters
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Facebook legt satt bei Werbung zu

Facebook legt satt bei Werbung zu

veröffentlicht am 02.02.2012 07:24 Uhr in New Media

Facebook erzielte im vergangenen Jahr 2011 rund 3,2 Milliarden US-Dollar Umsatz über Werbung - 69 Prozent mehr als im Vorjahr, meldet das Social Network anlässlich seines geplanten Börsengangs. Damit ist Online-Werbung mit einem Anteil von 85 Prozent am Gesamtumsatz von 3,7 Milliarden US-Dollar das Hauptumsatzstandbein. Insgesamt lieferte Facebook 42 Prozent mehr Werbeanzeigen aus als im Vorjahr. Der durchschnittliche Preis pro Anzeige stieg um 18 Prozent - während Google in diesem Punkt jüngst ein Minus von acht Prozent hinnehmen musste.

 Techcrunch.com
Der Guardian schließt Errichtung einer Paywall aus

Der Guardian schließt Errichtung einer Paywall aus

veröffentlicht am 01.02.2012 14:14 Uhr in Print

Andrew Miller, CEO der britischen Guardian Media Group, hat ausgeschlossen, dass der Verlag für seine Website eine Paywall einrichten wird. Derzeit versucht der Verlag, die jährlich anfallenden Verluste in Höhe von rund 40 Millionen Pfund (48 Millionen Euro) durch Umstrukturierungs- und Einsparungsmaßnahmen abzubauen. Die Guardian-Gruppe, zu der neben der Tageszeitung The Guardian auch der Sonntagstitel The Observer gehört, hat in den vergangen Wochen den Umfang ihres Print-Angebots teilweise zurückgefahren und seit 2009 mehr als 250 Arbeitsplätze abgebaut. Die Website Guardian.co.uk gehört dagegen zu den erfolgreichsten englischen Sites überhaupt. Im November verzeichnete sie fast 64 Millionen Nutzer, die Zahl der täglichen User lag bei 3,7 Millionen. Mit der Errichtung einer Paywall, so Miller, würde sich der Verlag selbst von künftigen Digital-Erlösen ausschließen.

 Brand Republic
Warner will gegen EMI-Verkauf „mit allen Mitteln kämpfen“

Warner will gegen EMI-Verkauf „mit allen Mitteln kämpfen“

veröffentlicht am 01.02.2012 12:02 Uhr in TV/Radio

Die Warner Music Group will gegen den geplanten Verkauf des britischen Musik-Labels EMI an die Universal Music Group und Sony ATV „mit allen Mitteln kämpfen“. Dies erklärte Edgar Bronfman, der scheidende Chairman der Warner Music Group, auf einer Medien-Konferenz im kalifornischen Dana Point. Bronfman hatte im vergangenen Jahr selbst noch versucht, das Musikgeschäft von EMI zu übernehmen, war dann aber von Universal überboten worden, das 1,9 Milliarden Dollar für EMI Music zahlen will. Das Verlagsgeschäft mit den Musik-Verwertungsrechten ging an Sony ATV, einer Tochter der Sony Corp. für 2,2 Milliarden Dollar. Laut Bronfman sei der Deal „gefährlich“, da durch die entstehende Marktkonzentration Innovationen verhindert und die Musiker-Tantiemen gesenkt werden könnten. Derzeit wird der geplante Deal von den Wettbewerbsbehörden in Europa und den USA geprüft, dieser Prozess dürfte noch mehrere Monate in Anspruch nehmen. Bislang haben die Wettbewerbsschützer öffentlich noch keine Bedenken gegen die geplante Transaktion geäußert.

 Los Angeles Times
Amazon steigert Umsatz kräftig, macht aber weniger Gewinn

Amazon steigert Umsatz kräftig, macht aber weniger Gewinn

veröffentlicht am 01.02.2012 10:52 Uhr in New Media

Das amerikanische Internet-Unternehmen Amazon meldet für das vierte Quartal 2011 einen Gewinn in Höhe von 177 Millionen Euro bei einem Umsatz von 17,4 Milliarden Dollar. Obwohl Amazon damit beim Umsatz ein Plus von 35 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres verzeichnet, blieb es hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Sie hatten ein Plus von über 40 Prozent prognostiziert. Der Gewinn ging im vierten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 sogar um 58 Prozent zurück. Im Gesamtjahr 2011 erzielte Amazon einen Umsatz in Höhe von 48,1 Milliarden Dollar (plus 41%) bei einem Gewinn von 631 Millionen Dollar (minus 45%). Die Gewinnrückgänge sind vor allem den gewaltigen Investitionen in die Infrastruktur mit neuen Auslieferungslagern geschuldet und vermutlich der Tatsache, dass das Unternehmen seine Kindle E-Reader stark subventioniert und mit ihnen real Verluste einfährt. Konkrete Verkaufszahlen für die verschiedenen Kindle-Modelle nennt Amazon weiterhin nicht.

 All Things Digital
„Sun on Sunday“ vorerst auf Eis gelegt

„Sun on Sunday“ vorerst auf Eis gelegt

veröffentlicht am 01.02.2012 09:34 Uhr in Print

Der britische Zeitungsverlag News International von Rupert Murdoch hat die Pläne für einen Nachfolgetitel für das im vergangenen Jahr eingestellte Sonntagsblatt News of the World vorübergehend wieder auf Eis gelegt. Die Vorbereitungen für das neue Blatt, das intern als „Project X“ und in Medienkreisen als „Sun on Sunday“ gehandelt wird, sollen schon weit fortgeschritten sein. In der Branche wurde über einen Launch am 29. April spekuliert. Wie die Financial Times berichtet, soll das Projekt aber nach der am vergangenen Wochenende erfolgten Verhaftung von vier leitenden Journalisten des Boulevardblatts The Sun, das ebenfalls von News International herausgegeben wird, zurückgestellt worden sein. Den vier Journalisten wird vorgeworfen, Angehörige der Polizei bestochen zu haben, um an interne Polizeiinformationen zu gelangen. Auch ein Polizeibeamter ist in diesem Zusammenhang festgenommen worden.

 Financial Times
SapientNitro ist die Top-Mobile-Agentur in den USA

SapientNitro ist die Top-Mobile-Agentur in den USA

veröffentlicht am 01.02.2012 08:07 Uhr in Advertising

SapientNitro, AKQA, Ogilvy, Tribal DDB und Razorfish sind in den USA die Agenturen, die über die meiste Mobile-Expertise verfügen. Dies besagt jedenfalls eine Studie des Marktforschers Forrester, die Digitalagenturen nach ihrer Kompetenz im Mobile-Bereich untersuchte. Die Marktforscher werteten dabei u.a. das Service-Angebot der Agenturen in diesem Bereich, die erzielten Umsätze sowie die Generierung von Neugeschäft; außerdem mussten die Agenturen mindestens fünf Jahre Mobile-Erfahrung nachweisen. SapientNitro schnitt von allen untersuchten Agenturen dabei am besten ab. Den fünf Top-Dienstleistern folgten als „Strong Performers“ die Digitalagenturen iCrossing, VML, Rosetta und Possible Worldwide.

 Media Post News
BSkyB will eigenen Online-Streaming-Service launchen © Netflix

BSkyB will eigenen Online-Streaming-Service launchen

veröffentlicht am 31.01.2012 14:14 Uhr in New Media

Der Konkurrenzkampf auf dem britischen Online-Streaming-Markt nimmt zu: Nach dem erfolgreichen Launch des US-Anbieters Netflix in Großbritannen vor wenigen Wochen kündigte jetzt die Pay-TV-Plattform BSkyB an, noch in der ersten Jahreshälfte ebenfalls einen Online-TV-Service starten zu wollen. Angeboten werden zunächst Filme zum Download, später sollen Sport-Sendungen und Entertainment-Programme hinzukommen. Mit dem neuen Angebot will BSkyB vor allem die 13 Millionen Haushalte ansprechen, die bislang noch kein Pay-TV-Abo haben. Ein weiterer Player auf dem UK-Markt ist Amazon mit seinem LoveFilm-Service. Außerdem wollen die TV-Sender BBC, ITV, Channel 4, Channel 5 sowie die Kommunikationskonzerne BT, Talk Talk und Arqiva demnächst gemeinsam ihr Streaming-Angebot YouView an den Start bringen.

 The Guardian
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