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Orange gibt eigene Sportkanäle auf, Al Jazeera übernimmt

Orange gibt eigene Sportkanäle auf, Al Jazeera übernimmt

veröffentlicht am 15.05.2012 14:34 Uhr in TV/Radio

Der französische Telekommunikationskonzern Orange hat jetzt bestätigt, dass er seine beiden eigenen Sportkanäle aufgibt. An ihre Stelle im Orange-Portfolio treten von Ende Juni an die beiden neuen Sportkanäle Be In Sport 1 und Be In Sport 2 des arabischen TV-Unternehmens Al Jazeera. Orange begründete den Schritt damit, dass sich der Konzern künftig auf sein Kerngeschäft konzentrieren wolle. Al Jazeera hat in den vergangenen Monaten kräftig in Sportrechte investiert, um einer der großen Player auf dem französischen TV-Markt zu werden. So besitzt der Sender mit Hauptsitz in Katar die Live-Übertragungsrechte für wöchentlich zwei Fußballspiele der französischen Liga 1 sowie an zahlreichen Spielen der Champions League. Orange Sport hat rund 400.000 Abonnenten. Ihnen soll nun angeboten werden, zu den Al-Jazeera-Sendern zu wechseln.

 Advanced Television
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Mobile-Werbung wächst vor allem in Schwellenländern © Peter von Felbert

Mobile-Werbung wächst vor allem in Schwellenländern

veröffentlicht am 15.05.2012 12:02 Uhr in New Media

Die Werbung über mobile Endgeräte wird sich in den wirtschaftlich aufstrebenden Ländern China, Indien und Brasilien auf über sechs Milliarden Dollar im Jahr 2016 versechsfachen. In den USA wird das Werbewachstum in diesem Segment dagegen abflachen. Und in Europa dürfte das Plus noch geringer ausfallen, so dass die Werbeinvestitionen in den mobilen Bereich 2016 nur wenig über der eine Milliarde Dollar liegen werden, die für dieses Jahr erwartet werden. Dies geht aus einer aktuellen Studie des US-Marktforschers Yankee Group hervor. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung: In den Schwellenländern sind Mobilgeräte die primäre Digital-Plattform, weit vor dem PC. In Indien etwa werden Werbungtreibende bis 2016 deshalb 51 Prozent ihrer gesamten digitalen Werbeinvestitionen in die mobilen Kanäle stecken, in den USA werden es lediglich elf Prozent sein.

 Media Post News
Japanischer Werbemarkt schrumpft seit vier Jahren in Folge

Japanischer Werbemarkt schrumpft seit vier Jahren in Folge

veröffentlicht am 15.05.2012 10:52 Uhr in Advertising

Trotz der noch immer spürbaren Auswirkungen des Erdbebens und des Tsunamis und der damit einhergehenden Wirtschaftsprobleme in Japan meldet der Werbekonzern Dentsu für das vergangene Geschäftsjahr, das am 31. März endete, ein Umsatzwachstum von 3,3 Prozent. Laut Dentsu-Schätzung verzeichnete der japanische Werbemarkt insgesamt im vergangenen Jahr aber einen Rückgang um 2,3 Prozent. Es ist bereits das vierte Jahr in Folge, in dem die Werbeumsätze sinken. Ein Plus bei den Werbeerlösen erzielten 2011 lediglich das Satelliten-TV mit einer Steigerung um 13,6 Prozent und die Internet-Werbung mit 4,1 Prozent.

 Media Post News
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HDTV-Boom in Lateinamerika

HDTV-Boom in Lateinamerika

veröffentlicht am 15.05.2012 09:43 Uhr in TV/Radio

Das Angebot an HDTV-Programmen in Südamerika nimmt stark zu: Allein in den vergangenen sieben Monaten stieg die Zahl der Pay-TV-Unternehmen, die HDTV-Programme in Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko, Peru und Venezuela, den sieben größten Märkten, anbieten von 36 auf 45. Durchschnittlich können die Zuschauer in diesen Ländern 21 HD-Programme empfangen. Dies entspricht laut Marktforscher Dataxis einem Zuwachs seit September 2011 um 20 Prozent. Die größte Zahl an HD-Kanälen gibt es in Mexiko mit 27 HD-Programmen pro Pay-TV-Anbieter. Marktführer ist die brasilianische TV Globo Group, gefolgt von Time Warner und der News Corporation.

 Advanced Television
US-Kabelkanal AMC profitiert von Online-Services © AMC

US-Kabelkanal AMC profitiert von Online-Services

veröffentlicht am 15.05.2012 08:07 Uhr in TV/Radio

Der US-Kabelkanal AMC, der Serien wie „Mad Men“ (Foto) und „The Walking Dead“ zeigt, profitiert von der Online-Verfügbarkeit seiner Serien. Dies erklärte AMC-CEO Josh Sapan während einer Telefonkonferenz des Unternehmens. „Neue Zuschauer finden diese Serien über Digitalangebote, sehen sich frühere Staffeln an und schalten dann AMC für die laufende Saison ein, viele von ihnen zum ersten Mal“, erklärte Sapan. „The Walking Dead“ erreichte gegen Ende der zweiten Staffel neun Millionen Zuschauer, 50 Prozent mehr als bei der ersten Staffel. Auch die fünfte Staffel von „Mad Men“ erzielt bislang die besten Quoten aller bisherigen Staffeln der Kultserie über die New Yorker Werbebranche der 60er-Jahre. Allerdings teilte AMC auch mit, dass der Satelliten-TV-Anbieter Dish Network von Ende Juni an alle vier AMC-Kanäle (AMC, WE tv, Sundance Channel und IFC) wegen der hohen Kosten nicht mehr ausstrahlen werde. 

 Advanced Television
Auflage der Sun on Sunday sinkt weiter

Auflage der Sun on Sunday sinkt weiter

veröffentlicht am 14.05.2012 14:14 Uhr in Print

Die Auflage der Sonntagsausgabe des britischen Boulevardtitels The Sun geht weiter zurück. Im April kam das Blatt, das die im Juli vergangenen Jahres eingestellte News of the World ersetzt, auf knapp 2,3 Millionen Exemplare, rund eine Million weniger als beim Launch Ende Februar. Dabei wird der Titel nach wie vor zum „Kampfpreis“ von 50 Pence angeboten, weniger als die Hälfte des Preises vieler anderer Sonntagsblätter. Doch auch die anderen britischen Sonntagstitel haben massive Auflagenprobleme: Der Sunday Mirror, zwischenzeitlich Hauptprofiteur der Einstellung der News of the World, liegt wieder bei 1,1 Millionen Exemplaren und damit knapp unter der Auflage vor einem Jahr. Am stärksten verlieren jedoch die Qualitätsblätter: Der Independent on Sunday verkauft nur noch 122.000 Exemplare, ein Minus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, der Observer kommt auf 253.000 Exemplare (-16%) und der Sunday Telegraph auf 455.000 Exemplare (-10,6%).

 The Guardian
News Corp. beteiligt sich an chinesischer Filmfirma

News Corp. beteiligt sich an chinesischer Filmfirma

veröffentlicht am 14.05.2012 12:02 Uhr in TV/Radio

Die News Corporation von Rupert Murdoch hat einen Anteil von 19,9 Prozent an der Bona Film Group erworben, dem größten privaten Filmproduktions- und Filmvertriebs-Unternehmen Chinas. Den Gesellschaftsanteil erwarb News Corp. direkt vom Bona-Film-Gründer und CEO Dong Yu. Über die finanziellen Bedingungen des Deals wurde nichts mitgeteilt. Der Filmmarkt in China wächst extrem stark, schon jetzt ist China der weltweit zweitgrößte Filmmarkt hinter den USA.

 Hollywood Reporter
Elf Interessenten für Branchenblatt Variety

Elf Interessenten für Branchenblatt Variety

veröffentlicht am 14.05.2012 10:52 Uhr in Print

Für den zum Verkauf stehenden US-Branchentitel Variety gibt es angeblich elf Interessenten. Um wen es sich konkret handelt, ist nicht bekannt. Dies berichtet der Fachdienst Paid Content. Danach hat Eigentümerin Reed Business Information (RBI) das Investment- und Beratungsunternehmen Evercore Partners mit den Verkaufsverhandlungen beauftragt. RBI befindet sich derzeit in einem größeren Transformationsprozess, in dem das Unternehmen seine B-to-B-Zeitschriften zugunsten seines Online-Datengeschäfts abstößt. Mit dem Verkauf von Variety hätte sich RBI komplett aus dem US-Fachzeitschriftenmarkt zurückgezogen. Zum Verkauf stehen auch die australischen RBI-Zeitschriften. In der vergangenen Woche hatte der Verlag seine britische Karriere-Site TotalJobs.com an Axel Springer verkauft. 

 Paid Content
New York Times Company trennt sich vom Sportgeschäft

New York Times Company trennt sich vom Sportgeschäft

veröffentlicht am 14.05.2012 09:34 Uhr in Print

Die New York Times Company hat jetzt ihre restlichen Anteile an der Fenway Sports Group verkauft, der Eigentümerin der US-Baseball-Mannschaft Boston Red Sox. Es ist ein weiterer Schritt des Medienkonzerns, sich von allen Beteiligungen zu trennen, die nicht zum Kerngeschäft gehören. Der Verkaufspreis liegt laut New York Times bei 63 Millionen Dollar. Der Käufer wurde nicht genannt. Durch diesen Sondereffekt erwartet der Verlag im zweiten Quartal einen Reingewinn in Höhe von etwa 38 Millionen Dollar. Im vergangenen Jahr hatte die New York Times Co. bereits Anteile an Fenway in Höhe von 117 Millionen Dollar verkauft.

 The New York Times
Briten kaufen ihre Zeitung am liebsten samstags

Briten kaufen ihre Zeitung am liebsten samstags

veröffentlicht am 14.05.2012 08:06 Uhr in Print

Der britische Auflagenkontrolleur ABC hat jetzt erstmals getrennt die verkaufte Auflage der überregionalen Tageszeitungen für den Zeitraum Montag bis Freitag und den Samstag veröffentlicht. Für Branchenkenner dürfte es wenig überraschend sein, dass die Auflage samstags bei vielen Titeln deutlich höher liegt als an den übrigen Wochentagen. Interessant ist aber dennoch die Höhe der Differenz. So verkauft der Guardian samstags mehr als doppelt so viele Exemplare wie an den übrigen Werktagen (Mo.-Fr.: 178.000; Sa.: 377.000). Die Times verkauft samstags 133.000 Exemplare mehr (Mo.-Fr.: 350.000; Sa.: 483.000), das Boulevardblatt The Sun 500.000 Exemplare mehr (Mo.-Fr.: 2,5 Mio; Sa.: 3 Mio.). Offenbar gibt es inzwischen viele Käufer, die sich während der Woche online informieren und nur noch samstags zu den einzelnen Titeln greifen. Insgesamt verzeichnen alle überregionalen Titel mit Ausnahme des Kompakttitels i im April im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Minus bei der verkauften Auflage. Am stärksten trifft es das i-Mutterblatt The Independent mit einem Minus von 45 Prozent. Stark verloren haben auch der Guardian (-18,9%), die Financial Times (-17,8%), die Times (-12,6%) und der Daily Star (-11,7%).

 Press Gazette
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