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Amazon will seinen Kindle-Browser aufmöbeln
veröffentlicht vor 35 Minuten in New MediaVorreiter von gestern können heute schnell alt aussehen: Das gilt auch für Amazons Kindle. Das noch vor wenigen Monaten als revolutionär eingestufte E-Book wirkt mit seiner Schwarzweiß-Optik und seinen begrenzten Browser-Möglichkeiten inzwischen antiquiert. Der aktuelle Kindle-Browser reicht gerade einmal aus, E-Mails zu lesen oder eine Twitter-Nachricht abzusetzen – und fällt schon gegen die technischen Möglichkeiten aktueller Smartphones ab. Amazon, so berichtet Webmonkey, sucht deshalb dringend Programmierer für einen neuen Kindle-Browser, mit dem der E-Reader gegen Apples iPad konkurrieren kann.
Webmonkey
Schweizer Online-Kiosk News1 ist offenbar gescheitert
veröffentlicht am 09.03.2010 16:34 Uhr in New MediaDer vor fast genau einem Jahr gelaunchte Schweizer Online-Kiosk News1 steht offenbar vor dem Aus. Wie der Mediendienst Persoenlich.com berichtet, wurde die Redaktion aufgelöst. Zudem ist die Neue Zürcher Zeitung als Partner abgesprungen. Derzeit wird die Plattform nur noch als „Aggregationsbetrieb“ fortgeführt. Das Online-Projekt von sieben deutschschweizer Medienhäusern war Ende März 2009 online gegangen, um eine Konkurrenz-Website zu Google News und dem Newsnetz des Schweizer Medienhauses Tamedia (Tages-Anzeiger, Der Bund, 20 Minuten) aufzubauen.
Persoenlich.com
Financial Times macht Web-Videos kostenpflichtig
veröffentlicht am 09.03.2010 15:38 Uhr in PrintIn den kommenden Monaten werden die Videos auf der Website der Financial Times hinter einer Paywall verschwinden. Der Übergang vom kostenfreien Angebot zum Paid-Content-System soll schrittweise erfolgen, wie ein Verlags-Manager erklärte. Die rund 300 Videos, die die FT pro Monat ins Internet stellt, generieren rund eine Millionen Page Views. Die FT-Website hat inzwischen 126.000 Abonnenten.
PressGazette
ORF strahlte mehr TV-Spots aus als erlaubt
veröffentlicht am 09.03.2010 14:05 Uhr in TV/RadioWie der Standard meldet, hat der ORF im vergangenen November sein Werbelimit pro Tag und pro Stunde überschritten. Dies habe jetzt der österreichische Bundeskommunikationssenat festgestellt. Die Überschreitung erfolgte allerdings lediglich durch die Ausstrahlung eines Spots für einen Kinofilm, den der ORF mitproduziert hatte. Dennoch ließ der Senat den Spot nicht als Programmhinweis gelten. In der aktuellen Vorlage für ein neues ORF-Gesetzt werden derartige Hinweise künftig nicht mehr als Werbezeit angerechnet.
Der Standard
© iStockphoto
Online-Werbe-Spendings in den USA überholen Print
veröffentlicht am 09.03.2010 13:19 Uhr in New MediaDieses Jahr werden in den USA die Werbe-Spendings im Online-Bereich erstmals die Spendings im Print-Bereich übertreffen. Dies prognostiziert eine Studie des Forschungsunternehmens Outsell. Danach werden die Online-Spendings um 9,6 Prozent auf rund 120 Milliarden Dollar steigen während die Spendings im Print-Bereich um drei Prozent auf rund 111 Milliarden Dollar sinken.
Financial Times
Verlage wissen oft wenig über Profitabilität ihrer Websites
veröffentlicht am 09.03.2010 12:03 Uhr in PrintViele Publikumszeitschriften, die eine Website betreiben, wissen nicht, ob ihr Online-Ableger profitabel ist oder nicht. Dies geht aus der Studie „Magazines and their Websites“ hervor, die das Marktforschungsunternehmen Abt SRBI im Auftrag der Columbia Journalism Review durchführte. Der Untersuchung zufolge arbeiten 31 Prozent der Websites nicht profitabel, 17 Prozent der Verlage berechnen die Kosten nicht separat vom Print-Heft und 20 Prozent wissen es schlichtweg nicht. Erstaunlich: 65 Prozent der Websites, die einen Gewinn erwirtschaften, bieten ihre kompletten Inhalte kostenlos an. Zu den Studienergebnissen von
Abt SRBI
New York Times bietet Book Review separat für E-Reader an
veröffentlicht am 09.03.2010 11:07 Uhr in PrintAuf der Suche nach neuen Erlösquellen wird die New York Times in ihre wertvollsten Teile zerlegt und die Einzelteile dann über verschiedene Plattformen vertrieben. So soll jetzt separat die New York Times Book Review für verschiedene E-Reader angeboten werden. Bereits in den nächsten Wochen ist die Book Review für Sonys Digital Reader erhältlich, Versionen für Amazons Kindle und den Nook von Barnes & Noble sollen folgen.
Paid Content
Facebook and Eventbrite planen Partnerschaft beim Ticket-Vertrieb
veröffentlicht am 09.03.2010 10:23 Uhr in New MediaWie TechCrunch berichtet, plant Facebook eine Partnerschaft mit der E-Commerce- und Ticketing-Site Eventbrite. Auf diesem Wege könnten Facebook-Nutzer Tickets für eigene Veranstaltungen über Eventbrite vertreiben. Pro Monat werden bei Facebook etwa 3,5 Millionen Veranstaltungen aufgelistet. Ein entsprechender Hinweis auf die Partnerschaft wurde jedoch von Eventbrite wieder aus dem Netz entfernt.
TechCrunch
© Dieter Schütz/pixelio
Abu Dhabi inszeniert sich als neue Medien-Metropole
veröffentlicht am 09.03.2010 09:32 Uhr in TV/RadioIm Emirat Abu Dhabi findet derzeit eine hochkarätige Medien-Konferenz statt, mit der sich der Stadtstaat am Persischen Golf als neue Drehscheibe des internationalen Medien-Business etablieren will. Teilnehmer am Abu Dhabi Media Summit sind unter anderem Medienmogul Rupert Murdoch und Google-Chef Eric Schmidt. Die eigens für das Medien-Business gegründete Abu Dhabi Media Company tut sich als Finanzier von Hollywood-Filmen hervor, hat einen Bürokomplex für internationale Nachrichtenagenturen gebaut und investiert Milliarden in das Geschäft mit Microchips.
Hollywood Reporter
Auch in den USA wechselt Beiersdorf von OMD zu Carat
veröffentlicht am 09.03.2010 07:43 Uhr in AdvertisingBeiersdorf hat in den USA seinen 100-Millionen-Dollar-Media-Etat an Carat vergeben. Damit löst die Agentur aus dem Aegis-Netzwerk den langjährigen Etathalter OMD aus der Omnicom-Gruppe ab. Mit diesem Etatgewinn kann Carat den Verlust des Revlon-Etats ausgleichen, der im vergangenen Monat ohne Pitch an WPP ging. Carat etabliert sich damit zugleich als neuer Agenturpartner von Beiersdorf, nachdem bereits im September vergangenen Jahres der Kosmetikkonzern den Mediaetat für Deutschland an Carat vergeben hatte – auch hier war zuvor OMD Etathalter.
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